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Das Gelände als Denkmal

Gesprengter Bunker auf dem ehemaligen Werksgelände der DAG, Fotografie (Ausschnitt, Fotograf ungenannt) 1948.

Massenhafte Zwangsarbeit, Umweltschäden in riesigem Ausmaß, Zerstörung organisch gewachsener Siedlungsstrukturen - die Dimensionen der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus bedeuteten und bedeuten eine gewaltige Hypothek für die Entwicklung und die Erinnerungskultur von Stadtallendorf.

Führungen zu thematischen Schwerpunkten auf ausgewählten Routen durch das Gelände der ehemaligen Sprengstoffwerke in und um Stadtallendorf sollen diese verschiedenen Seiten der historischen Hypothek und des Umgangs damit nach 1945 bis heute sichtbar und erlebbar machen.

Als Dokumentationszentrum der eigentlichen Gedenkstätte - des Geländes von Stadtallendorf und seines Strukturwandels als "Flächendenkmal" - soll das DIZ sich künftig noch enger mit der topographischen Erschließung Stadtallendorfs wechselseitig ergänzen.

Zentrale hessische Forschungs- und Gedenkstätte zu den Themen Kriegswirtschaft und Industrieverbrechen 1933-45 in Deutschland sowie Industriekultur und Strukturwandel in der Bundesrepublik.

Träger des DIZ ist der Magistrat von Stadtallendorf, unterstützt vom Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ).

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