Menu
Logo DIZ
Logo DIZ

Gedenkstätte DIZ Stadtallendorf

ITALIEN IN STADTALLENDORF. Literarischer Nachlass von Marisa Fenoglio-Faussone an DIZ Stadtallendorf übergeben

Die Stimme italienischer Arbeitsmigrant*innen in Stadtallendorf, aber auch von vielen Menschen mit italienischen Wurzeln in der gesamten Bundesrepublik war Marisa Fenoglio-Faussone (1933-2021). 1957 als Gattin des Direktors eines großen Süßwarenherstellers von Alba (Piemont) nach Stadtallendorf übergesiedelt, ist sie Zeitzeugin der erfolgreichen Entwicklung des ehemaligen NS-Sprengstoffwerkes zu einer modernen "Industriegemeinde". An diesem Erfolg hatten "Gastarbeiter*innen" aus Südeuropa einen entscheidenden Anteil. Mit ihren ab den 1990er Jahren entstandenen Lebenserinnerungen und Betrachtungen repräsentiert Marisa Fenoglio-Faussone diesen oft übersehenen Teil der Stadtgeschichte und der Geschichte der Bundesrepublik. Mit dem jetzt vom DIZ Stadtallendorf übernommenen literarischen Nachlass von Marisa Fenoglio-Faussone vertieft die Gedenkstätte ihre Aufarbeitung von Industriekultur als Demokratiegeschichte.

Blicke in das DIZ (Entwurf: Architekturbüro Schultze&Schulze, Kassel, 1994) - Fotogalerie.

Blick auf die Kolonnade im FoyerBlick aus einer Ausstellungskoje in das FoyerDiagonaler Zugang (Grundriss) zu einer AusstellungskojeBlick aus einer Ausstellungskoje in das FoyerBlick auf die Balustrade auf dem Weg ins UntergeschoßSymbolische Gitterwand im UntergeschossSymbolischer Sichtbeton im UntergeschossGroße Treppe in der HalleSymbolisches Portal zur DauerausstellungStützpfeiler und Säulenvitrinen in der DauerausstellungLicht und Schatten in der DauerausstellungBlick auf die große Treppe in der HalleGarten des DIZ mit historischer Telefonsäule aus den ehemaligen NS-Sprengstoffwerken.

In Kooperation mit: