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Meldekartei digital

MELDEKARTEI ALLENDORF 1938-45 DIGITAL (fortlaufende Ergänzung) - KLICK HIER

Zwangsarbeit und Mobilisierung in den NS-Sprengstoffwerken Allendorf nach der Einwohnermeldekartei Allendorf und anderen Personenregistern aus dem 2. Weltkrieg

ZUR DIGITALEN MELDEKARTEI

Tausende Fremdarbeitende, Kriegsgefangene, Strafgefangene und KZ-Häftlinge wurden während des 2. Weltkriegs durch das Hitler-Regime in den Sprengstoffwerken Allendorf ausgebeutet.

Vereinzelt erhaltene Personendokumente wie Einwohnermeldekarteien, Arbeitskarten, "Ausländer-Aufenthaltsanzeigen", Gestapo-Meldezettel u.a. ermöglichen die Aufarbeitung dieser Schicksale.

Diese bisher in verschiedenen Einrichtungen oder in privaten Haushalten weit verstreuten Dokumente werden in der "Digitalen Meldekartei" des DIZ Stadtallendorf zusammengeführt. Auf diese Weise wird die Personenrecherche vereinfacht und erweitert.

So erlauben die Meldedokumente im Vergleich auch Rückschlüsse auf die Mobilisierung von Zwangsarbeitenden und deren unterschiedliche Einsatzorte im System der NS-Zwangsarbeit.

Die Recherche von "ersten", "zweiten" und "dritten" Orte der Mobilisierung von Allendorfer Zwangsarbeitenden sowie zu den sie beschäftigenden Unternehmen ist durch die "Digitale Meldekartei" im regionalen, nationalen und internationalen Radius der Topographie dieses Zwangsarbeits-System möglich.

Mit freundlicher Unterstützung von WEBSCHLIFF DIGITAL