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Sendungs-Formate

Das DIZ Stadtallendorf versteht sich immer auch als Begegnungsstätte. Neben der historischen politischen Bildung durch die Dauerausstellung über Zwangsarbeit im NS-Regime und die Erinnerungen an die Verbrechen des Totalitarismus ist das DIZ auch ein Ort der Diskussion aktueller politischer Belange. Im Format "SprechZeit" auf "studio DIZ" lädt das DIZ Stadtallendorf einmal im Monat digital zu Diskussionen mit Expert*innen und Politiker*innen über Themen des gesellschaftlichen Miteinanders und der politischen demokratischen Kultur der Gegenwart ein.

Objekte, Bilder und Bauten sind zentrale Gegenstände der Vermittlung politischen historischen Wissens. Materielles Erinnerungsgut steht in der Gedenkstättenarbeit gleichberechtigt neben Texten oder Zeitzeug*inneninterviews. Doch so wie das Zuhören bei den Zeitzeug*inneninterviews oder bei der Arbeit mit Texten das Lesen, so ist das Sehen beim Umgang mit materiellen Dokumenten eine besondere Fähigkeit. Einmal im Monat stellen die "Sammlungsgeschichte(n)" auf "studio DIZ" digital im Gespräch mit einem Studiogast ein ausgewähltes Objekt, Bild oder Bauwerk aus der Sammlung des DIZ oder einer anderen Einrichtung vor, um für materielles Erinnerungsgut zu sensibilisieren.

Als außerschulischer Lernort ist das DIZ der Vermittlung historischen politischen Wissens an Schüler*innen verpflichtet. Dieser Verpflichtung möchte das DIZ auch in Bezug auf Fragen der politischen Bildung im Umgang mit aktuellen Problemen der Gegenwart gerecht werden. Schüler*innen sind nicht nur Empfänger*innen politischer Bildung, sondern selbst auch politische Subjekte mit eigenen Bezügen zur Politik. Es seien die gesundheitspolitischen Maßnahmen in der Corona-Zeit, Hatespeech in den Sozialen Medien, der Klimawandel oder Fragen zur Schul- und Bildungspolitik - von allen diese Fragen sind Schüler*innen unmittelbar betroffen. Im Format "SchulClub" auf "studio DIZ" werden in enger Abstimmung mit Schüler*innen Expert*innen und Politiker*innen zu Diskussionen mit Schüler*innen eingeladen.

Erzählungen in Form von Autobiographien oder als Romane und Versuche der literarischen Bewältigung oder Würdigung historischer Ereignisse in Form von Gedichten sind eine eigenständige Art des politischen Gedenkens und Erinnerns. Literarische Vorstellungskraft kann Geschichte lebendig werden lassen, Geschehnisse ausloten, den namenlosen Opfern eine Stimme geben. Im Format "LeseZeichen" auf "studio DIZ" lädt das DIZ Stadtallendorf Schriftsteller*innen zu Lesungen mit anschließender Diskussion ein.

Zentrale hessische Forschungs- und Gedenkstätte zu den Themen Kriegswirtschaft und Industrieverbrechen 1933-45 in Deutschland sowie Industriekultur und Strukturwandel in der Bundesrepublik.

Träger des DIZ ist der Magistrat von Stadtallendorf, unterstützt vom Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ).

In Kooperation mit: