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Veranstaltungen

Aktuell

DIZ-Fokus "Frau und Arbeit", 25.Oktober-26.November 2021, Stadthalle Stadtallendorf

Wandel der Gebärkultur in Deutschland am Beispiel des Hebammenberufs. Vortrag von Prof. Dr. Marita Metz-Becker im Rahmen der Wanderausstellung "Hebammen in Hessen. Gestern und heute" der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. | Landesverband Hessen und der Kommunalen Frauenbeauftragten der Landeshauptstadt Wiesbaden

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Bisherige Veranstaltungen

Freitag, 24.September 2021, 14.00 Uhr, Stadthalle Stadtallendorf

Rüstungsaltstandorte archivieren. Erfahrungen und Perspektiven der Arbeit von Stadtarchiven. Workshop zur Ausstellung "Bunker zu Bungalows! Rüstungsaltstandorte nach 1945 in der frühen Bundesrepublik - Stadtallendorf (Hessen), Waldkraiburg (Bayern), Espelkamp (NRW)"

Mit Konrad Kern (Stadtarchiv Waldkraiburg), Benjamin Pfennig (Stadtarchiv Espelkamp) und Dr. Jörg Probst (DIZ Stadtallendorf).

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Sonntag, 12.September 2021, 16.00 Uhr, Stadtallendorf, Füllstelle B (später Kammgarn Richter) Rheinstraße - Anmeldung unter: Joerg.Probst@stadtallendorf.de

Kulturerbe Waffenschmiede? Rüstungsaltstandorte als Denkmale: Podiumsdiskussion zum "Tag des Offenen Denkmals" (Moderation: Dr. Jörg Probst, DIZ Stadtallendorf).

Mit Dr. Philipp Aumann, Historisch-technisches Museum Peenemünde.

Philipp Aumann ist Kurator am Historisch-technischen Museum Peenemünde. Die Versuchsanstalten Peenemünde waren von 1936 bis 1945 das größte militärische Forschungszentrum Europas. Auf einer Fläche von 25 km² arbeiteten bis zu 12.000 Menschen gleichzeitig an neuartigen Waffensystemen, wie etwa dem weltweit ersten Marschflugkörper und der ersten funktionierenden Großrakete. Beide wurden als Terrorwaffen gegen die Zivilbevölkerung konzipiert, größtenteils von Zwangsarbeitern gefertigt und gelangten ab 1944 als „Vergeltungswaffen“ zum Einsatz im Zweiten Weltkrieg. Philipp Aumann ist einer der profiliertesten deutschen Kuratoren zum Thema politische Wissenschaftsgeschichte und hat seit 2013 mehrere international beachtete Ausstellungen über die Versuchsanstalten Peenemünde realisiert.

Zur Website des Historisch-technischen Museums Peenemünde.

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Sonntag, 29.August 2021, 10.00-20.00 Uhr

Von der Niederkleiner Straße zur A49. Straßenbau und Strukturwandel im Rüstungsaltstandort Stadtallendorf: Beitrag des DIZ Stadtzallendorf zum Museumssonntag des Landkreises Marburg-Biedenkopf / Motto "Über Stock und Stein."

Straßenbau ist ein Hauptmerkmal städtischer Organisation und urbaner Struktur. Sehr oft sind so genannte „Trampelpfade“ der Ursprung von späteren Straßen und Chausseen. Wie sehr Straßen und Wege auch über politische Zäsuren und Umbrüche hinweg das Bild einer Stadt prägen können, ist in Stadtallendorf besonders deutlich zu sehen. Gleisanlagen und Transporttrassen der ehemals in der NS-Zeit hier errichteten Sprengstoffwerke dominieren bis heute die Infrastruktur der Stadt. Als Verkehrsanbindung nach außerhalb bewirkt Straßenbau im Ort jedoch auch Strukturwandel, z.B. durch die derzeit im Bau befindliche A49. Der Museumssonntag bietet einen kleinen Einblick in diese wechselvolle Geschichte von Stadt und Mobilität durch eine Ausstellung (geöffnet ab 10:00 Uhr) und eine Stadtführung (12:00 Uhr und 15:00 Uhr). Anmeldung erforderlich (27.August). Am 29.08.21 geöffnet von 10 bis 20 Uhr.

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Dienstag. 17.August, 19.00 Uhr - Digital via "studio DIZ"

SprechZeit: Frauenschicksale in KZ-Außenlagern. Zwangsarbeiterinnen in Mühlhausen und Allendorf-Münchmühle

Mit Dr. Marc Bartuschka (Jena) und Dr. Jörg Probst (DIZ Stadtallendorf). 

Marc Bartuschka ist Historiker mit Schwerpunkt lokaler NS-Geschichte. Im Auftrag der Stadt Mühlhausen erforscht er derzeit das Schicksal von Zwangsarbeiter*innen in den KZ-Außenlagern der Firma Junkers in Mühlhausen. Mühlhausen und Allendorf sind verbunden durch den Leidensweg ungarischer Jüdinnen, die 1944 aus Auschwitz in das KZ-Außenlager Allendorf-Münchmühle und danach über Mühlhausen wieder nach Auschwitz zurückverbracht wurden.

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Donnerstag, 01.Juli, 19.00 Uhr - Digital im "studio DIZ"

SprechZeit zu den 2. Tagen der Industriekultur Mittelhessen: Industrieheimat. Strukturwandel und Architektur von Stadtallendorf als Rüstungsaltstandort

Dr. Jörg Probst (DIZ Stadtallendorf)

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Donnerstag, 24.Juni, 19.00 Uhr - Digital im "studio DIZ"

SprechZeit: Wolfsburg - Stadtallendorf. Rüstungsaltstandorte im Vergleich

Mit Marcel Glaser M.A. (Kassel) und Dr. Jörg Probst (DIZ Stadtallendorf).

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Sonntag, 16. Mai, 16.00 Uhr - Digital im "studio DIZ"

SprechZeit zum Internationalen Museumstag: "Schöner fremder Mann". Migrantische Schlagerstars in der alten Bundesrepublik

Mit Luisa Benzinger B.A. (Frankfurt/M.) und Dr. Jörg Probst (DIZ Stadtallendorf).

Costa Cordalis, Mireille Mathieu, Roberto Blanco - migrantische Schlagersänger*innen prägen das Bild der Unterhaltungskultur der alten Bundesrepublik. Einige von ihnen waren auch zu Gast in Stadtallendorf. Eine vergleichende Studie darüber, warum Freizeit und Entspannung seinerzeit in deutscher Sprache mit Akzent und von Künstler*innen mit fremdländischem Aussehen besonders beliebt war, fehlt bislang. Vortrag und Diskussion bieten einen Rückblick auf das Phänomen des migrantischen Schlagerstars in der alten Bundesrepublik aus der Perspektive der "postcolonial studies".

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Donnerstag, 29. April 2021, 19.00 Uhr - Digital im studio DIZ

Sammlungsgeschichte(n): Anschluss unter dieser Nummer? Telefonsäulen im Gelände der ehemaligen Sprengstoffwerke der DAG und WASAG in Stadtallendorf

Mit Herbert Köller (Heimat und Geschichtsverein Stadtallendorf), Dr. Jörg Probst (DIZ Stadtallendorf) und Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Wolff (Stadtallendorf).

Mitschnitt der Veranstaltung

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Dienstag, 30. März 2021, 19.00 Uhr - Digital im studio DIZ

SprechZeit: Überlebenden wiederbegegnen. Über Treffen mit Zeitzeug*innen in Stadtallendorf und in der Bundesrepublik von den 1980er Jahren bis heute als Aufarbeitung von NS- Zwangsarbeit.

Mit Anja Kräutler (Stiftung Erinnerung-Verantwortung-Zukunft, Berlin), David Paul (DIZ Stadtallendorf) und Dr. Jörg Probst (DIZ Stadtallendorf).

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Donnerstag, 18. März 2021, 19.00 Uhr - Digital im studio DIZ

SammlungsGeschichte(n): Hart wie Papier? Hartpapierbehälter - Transportieren, Lagern und Bewahren in den 1950er Jahren.

Mit Herbert Köller (Heimat- und Geschichtsverein Stadtallendorf) und Dr. Jörg Probst (DIZ Stadtallendorf).

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Dienstag, 23.Februar 2021, 19.00 Uhr

SprechZeit: "Jeder kam mal an" - Fünf Jahre "Flüchtlingskrise". - Digital im "studio DIZ".

Zur Erinnerung an die Willkommenskultur 2015/16 in einem Gespräch mit Akteur*innen der Geflüchtetenhilfe in Stadtallendorf

Mit Martina Merlo B.A. und Dr. Jörg Probst. - In Zusammenarbeit mit der VHS Marburg.

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Mittwoch, 27.Januar 2021, 18.00 Uhr - Digital im "studio DIZ"

Über die Notwendigkeit der Erinnerung an die Shoa - Programmflyer als PDF-Download

Sonderveranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Digital im "studio DIZ".

Mit Leonie Clara Nützl B.A., Dr. Jörg Probst, Alena Schröder und Johannes Treml.

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Dienstag, 26.Januar 2021, 19.00 Uhr - Digital im studio DIZ

SprechZeit: Migrant*innen zwischen Arbeit und Familie

Martina Merlo B.A. und Dr. Jörg Probst im Gespräch mit Nassemi Saoudi. - In Zusammenarbeit mit der VHS Marburg.

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Dienstag, 15.Dezember 2020, 19.00 Uhr - Digital im "studio DIZ"

"Jeder kam mal an". Ankunfts- und Ankommensbilder von Geflüchteten und Migrant*innen aus Stadtallendorf.

Filmpräsentation und Diskussion mit Martina Merlo.

Ticket als Download.

Zum Film.

Zur Online-Ausstellung.

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Donnerstag, 19. November 2020 - Digital im "studio DIZ"

Schwellenort Stadtallendorf. Stukturwandel und Konversion eines ehemaligen Rüstungsindustriestandortes - Programm als PDF-Download

Mit Paul Grünler B.A., Martin Mecklenburg M.A., Dr. Jörg Probst und Philipp Schulz B.A.

Pressebericht zur Veranstaltung

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Mittwoch, 30. September 2020

Erinnerungsarbeit. Gedenkstätten und NS-Forschung im Wandel

Abschiedssymposium für Fritz Brinkmann-Frisch - Programm

Mit Dr. Anne-Kathrin Dueben, Helmut Hermann, Dr. Harald Horn, Dr. Jörg Probst und Ing. Hans-Jürgen Wolff.

Pressebericht zur Veranstaltung

Zentrale hessische Forschungs- und Gedenkstätte zu den Themen Kriegswirtschaft und Industrieverbrechen 1933-45 in Deutschland sowie Industriekultur und Strukturwandel in der Bundesrepublik.

Träger des DIZ ist der Magistrat von Stadtallendorf, unterstützt vom Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ).

In Kooperation mit: