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Foto des Monats

Anzelten vor der Festhalle 60er Jahre.

Foto des Monats Oktober 2017 im DIZ/Stadtmuseum   Stadtallendorf: Kinder in Stadtallendorf beim Anzelten

 

Das DIZ – Stadtmuseum in Stadtallendorf zeigt in loser Folge Fotografien aus seinem umfangreichen Archiv. Das Foto des Monats Oktober 2017 führt uns in das Stadtallendorf der 1960er und 1970er Jahre.

 

Das aktuelle Foto entstand im Frühjahr eines dieser Jahre. In Stadtallendorf waren zu dieser Zeit alle Jugendarbeit betreibende Gruppierungen (Vereine, Verbände und kirchliche Gruppen) Mitglieder des   Stadtjugendrings. Dieser war eine starke Vertretung für die Belange von Kindern und Jugendlichen in der jungen, aufstrebenden Stadt.

 

Eine der regelmäßigen Aktivitäten des Stadtjugendrings war die jährliche Organisation des Anzeltens. Auf dem freien Platz vor der damaligen Festhalle, heute ist das der Park an der Stadthalle, entstand jedes Frühjahr für ein Wochenende ein großes Zeltlager, in dem Kinder und Jugendliche übernachteten. Stadtjugendring und Stadtjugendpflege, die damals noch ehrenamtlich vom ersten Stadtjugendpfleger Willi Zilow betreut wurden, organisierten ein vielfältiges Programm.

 

Unser Foto des Monats zeigt das Anzelten. Wir sehen die Zelte des Jugendverbandes „Deutsche Jugend des Ostens“ (DJO) in verschiedenen Ausführungen. Im Vordergrund eine Khote, eines der typischen Zelte der Jungenschaft des Verbandes. Diese Zelte, die aus einzelnen Bahnen zusammengeknüpft wurden, kommen ursprünglich aus Lappland. Die Wande rvogelbewegung, in deren Tradition sich Jungenschaft und auch Pfadfinder sahen, übernahm diese Zelte in ihre Arbeit. Vor allem wenn man in den Ferien auf „Große Fahrt“ ging, wurden die einzelnen Bahnen auf die Teilnehmer verteilt, die sie auf ihre Rucksäcke schnallten. Bei Regen konnte man sich die einzelnen Bahnen als Regenschutz umhängen und zum Aufbau als Zelt knüpfte man sie dann zusammen und spannte sie mit Hilfe von Stangen, die man in der Natur fand.

 

Auf dem großen Platz mitten in der Stadt vor der Festhalle konnte man alle möglichen Formen von Zelten sehen und das bunte Treiben machte nicht nur den Jugendlichen Spaß, sondern zeigte auch vorbei kommenden Erwachsenen die Vielfalt der aktiven Jugendarbeit. Der Einsatz des Stadtjugendrings war ein wichtiger Teil der Integrationsarbeit in der jungen Stadt im Grünen, die sich in den Nachkriegsjahren ja erst als Stadt erfinden musste.

 

 

Haben Sie bemerkt liebe Leser, dass auf dem Foto schön die damalige Hosenmode zu sehen ist? Hosenbeine mit einem „Schlag“, der manche Mutter zum Verzweifeln brachte. Ein typisches Kleidungsstück dieser Zeit nicht nur für Jungs.

 

 



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