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Fotoarchiv

Das Gebäude des heutigen DIZ Stadtallendorf im Jahr 1951.

Vom Nirgendwo in der hessischen Provinz vor 1938 zu einer monströsen Todeslandschaft der NS-Rüstungsindustrie 1938-45 hin zur "Industrieheimat" (Werner Dorschner) nach 1945 - kaum ein Standort in der Bundesrepublik blickt auf einen so dramatischen Strukturwandel zurück wie Stadtallendorf.

Neben Interviews mit Zeitzeug*innen sind Fotografien das besonders geeignete Mittel zur Rekonstruktion dieses Strukturwandels. Die zahlreichen Veränderungen im Stadtbild durch militärische Zwangsmassnahmen, durch Firmengründungen und durch städtische Großinvestitionen sind intensiv fotografisch dokumentiert worden.

Dazu zählen die "offiziellen" Fotografien für Image-Broschüren des Magistrats ebenso wie Pressefotografien oder private Schnappschüsse. Eine besondere Gruppe innerhalb der Fotogeschichte Stadtallendorfs sind Luftbilder.

Die vergleichende Dokumentation und Untersuchung des Strukturwandels wird langfristig durch eine Bilddatenbank zu ermöglichen sein. In die Bestände sollen neben den Aufnahmen Stadtallendorfs auch die Fotografien jener Standorte einfließen, die im 20. Jahrhundert einen ähnlichen Strukturwandel erlebt haben wie Stadtallendorf.

Zentrale hessische Forschungs- und Gedenkstätte zu den Themen Kriegswirtschaft und Industrieverbrechen 1933-45 in Deutschland sowie Industriekultur und Strukturwandel in der Bundesrepublik.

Träger des DIZ ist der Magistrat von Stadtallendorf, unterstützt vom Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ).

In Kooperation mit: