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In eigener Sache

Schattenornamente im Garderobe-Bereich im DIZ Stadtallendorf.

22.Oktober 2020

Die Mehrheit lässt sich umstimmen. Stadtallendorf stellt nun doch einen Förderantrag für eine Erweiterung des Dokumentationszentrums. - Von Michael Rinde, Oberhessische Presse, 22. Oktober 2020, S.6.

"Es gibt eine gute, reelle Chance, dass das Stadtallendorfer Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) und Stadtmuseum in einigen Jahren erweitert und barrierefrei zugänglich wird." Weiterlesen ...

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19. Oktober 2020

Noch ein Anlauf für ein größeres "DIZ". Stadtallendorfs Stadtparlament berät bei Sondersitzung erneut über einen Zuschussantrag. - Von Michael Rinde, Oberhessische Presse, 19. Oktober 2020, S.5.

"In Sachen Erweiterung des Dokumentations- und Informationszentrums/Stadtmuseum (DIZ) gibt es politische Bewegung." Weiterlesen...

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12.Oktober 2020

Ein Tag nur für den Macher vom DIZ. Am Abschiedssymposium für Fritz Brinkmann-Frisch nahmen zahlreiche langjährige Wegbegleiter teil. - Von Florian Lerchbacher, Oberhessische Presse, 12. Oktober 2020, S.5.

"Brinkmann-Frisch hat das DIZ in den vergangenen rund 27 Jahren nicht nur geleitet, sondern auch aufgebaut und zu dem gemacht, was es jetzt ist: eine der ersten, somit ältesten und vor allem auch wichtigsten Gedenkstätten, die sich rund um die Zwangsarbeit drehen."  Weiterlesen ...

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14. August 2020

Jeder Tag bringt Historiker etwas Neues. Dr. Jörg Probst will als Leiter des Dokumentationszentrums Aspekte der Stadtallendorfer Geschichte herausarbeiten. - Von Michael Rinde, Oberhessische Presse, 14. August 2020, S.6.

"Wir können im Netz sichtbar machen, dass Stadtallendorf ein Brennpunkt der Zeitgeschichte war." Weiterlesen ...

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01.August 2020

Zwischen Industriekultur und Industrieverbrechen. Erweiterte Dauerausstellung und neue Leitung am DIZ Stadtallendorf. - Von Jörg Probst, Bärenbote, 01. August 2020, S.1.

"Stadtallendorf ist ein Museum: als permanent sich verändernde Ausstellung in eigener Sache und überregional bedeutsames Flächendenkmal für 'Industrieheimat'." Weiterlesen ...

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01.August 2020

Verzeihen ja, vergessen nie. Dr. Jörg Probst führt die Arbeit von Friedrich Brinkmann-Frisch als Leiter ddes DIZ fort. - Von Till Conrads, Oberhessische Presse, 14.Juli 2020 (Wiederabdruck).

"27 Jahre lang war Friedrich Brinkmann-Frisch Leiter des Dokumentations-  und Informationszentrums in Stadtallendorf. Am 13. Juli wurde er offiziell in den Ruhestand verabschiedet." Weiterlesen ...

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Wechsel der Leitung des DIZ. Fritz Brinkmann-Frisch geht in den Ruhestand - Nachfolger ist Dr. Jörg Probst. - Von Heinrich Wegener.

Bürgermeister Somogyi, Vertreter der politischen Gremien und der Verwaltung, Weggefährten und Freunde aus der jahrzehntelangen Arbeit für das DIZ trafen sich am Montag den 13. Juli im Vortrags­raum des DIZ um Fritz Brinkmann-Frisch in den Ruhestand zu verabschieden. Aus familiären Gründen sah sich Fritz veranlasst, seine Stelle als Leiter des Dokumentations- und Informationszentrums/­Stadtmuseums Stadtallendorf vorzeitig aufzugeben.

Er gehörte zu den „Frauen und Männern der ersten Stunde“ bei der Erforschung der Geschichte der Allendorfer Sprengstoffwerke. 1990 arbeitete er mit bei der Vorbereitung und Durchführung der Be­geg­­nungswoche mit den Frauen, die 1944/45 als Zwangsarbeiterinnen in den Allendorfer Werken arbeiten mussten. Beeindruckt von den Erlebnissen der Begegnungswoche wurde die Schaffung einer Dokumentations- und Informationsstelle zum Themenkomplex Zwangsarbeit in den Allendorfer Spreng­stoffwerken beschlossen. Fritz Brinkmann-Frisch wirkte maßgeblich an der Konzipierung und Einrichtung des DIZ mit, das 1994 eröffnet wurde.

In den 25 Jahren unter seiner Leitung wurde das DIZ zu einer anerkannten Institution im Kreis der Museen und Gedenkstätten, die sich mit der Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus und der Wissensvermittlung darüber befassen. In Lauf der Jahre wurde das DIZ auch zu einem „Heimatmuseum“ der Stadtallendorfer. Fritz Brinkmann-Frisch war der Mann, bei dem man sich kompetenten Rat zu allen Fragen der Geschichte der Gemeinde holen konnte. Über Jahre hinweg sammelte er im DIZ Objekte und Informationen auch über die Nachkriegszeit, die dann zum Fundus wurden, aus dem die 2010 eröffnete Ausstellungserweiterung schöpfen konnte.

Ein ganz wichtiges und persönliches Anliegen war ihm immer, die Kontakte zu ehemaligen Zwangs­arbeiter*innen und den Frauen des KZ-Außenlagers Münchmühle aufrecht zu erhalten. Mit vielen von Ihnen – wie der Stadtallendorfer Ehrenbürgerin Eva Pusztai – verbindet ihn seit dreißig Jahren eine enge Freundschaft. Für diejenigen, die Fritz in diesen Jahrzehnten kannten, ist sein Name untrennbar mit dem DIZ verbunden.

Der Kunsthistoriker Dr. Jörg Probst tritt ab 1. Juli 2020 die Nachfolge von Fritz Brinkmann-Frisch an. Die bisherige Arbeit der Forschungs- und Gedenkstätte soll durch zusätzliche kontinuierliche Kontakte zur Philipps-Universität Marburg vertieft werden. Die Schwerpunkte "Kriegswirtschaft und Industrieverbrechen 1933-45 in Deutschland" sowie "Industriekultur und Strukturwandel in der Bundesrepublik" werden ausgebaut. Bildgeschichte und Architekturforschung werden eine größere Rolle spielen. Als außerschulischer Lernort, als neue Plattform für studentische Praktika und Projektstudien, als Teil vernetzter Forschungen und als Ausstellungsort soll die Forschungs- und Gedenkstätte von der Digitalisierung stärker profitieren.

Zentrale hessische Forschungs- und Gedenkstätte zu den Themen Kriegswirtschaft und Industrieverbrechen 1933-45 in Deutschland sowie Industriekultur und Strukturwandel in der Bundesrepublik.

Träger des DIZ ist der Magistrat von Stadtallendorf, unterstützt vom Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ).

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